konnyaku

konnyaku ist der japanische name für die konjakwurzel. unter dieser bezeichnung wird jedoch in deutschland das konjakgelee vertrieben, von dem eine helle und eine dunkle sorte zu erhalten sind.

konnyaku

wie auch die shirataki, wird es in einer lake schwimmend angeboten und riecht beim auspacken wie alter fisch. diesen geschmack verliert es auch durch das verarbeiten nicht ganz. je feiner man es schneidet, desto besser kann man ihn durch gewürze neutralisieren.

wer tofu nicht mag, wird konnyaku hassen. in der konsistenz ist es etwas weicher als die nudeln. die verändert sich übrigens weder durch das braten oder kochen.

das weiße (konnyaku shiro) wird aus konjakmehl, wasser und calciumchlorid hergestellt. das dunkle (konnyaku kuro) enthält als weitere zutat algenpulver. die zusammensetzung kann je nach hersteller variieren.

konnyaku kuro
gebratenes konnyaku kuro

konnyaku verarbeiten

nach dem auspacken wird das konnyaku kurz unter fließendem wasser gewaschen und abgetrocknet. dann schneidet man es auf die gewünschte größe und gibt es für ca. drei minuten in einen topf mit kochendem wasser.

anschließend wird es durch ein sieb abgegossen und darf kurz antrocknen. danach kann man es z. b. braten. dabei ist etwas vorsicht geboten, denn es hüpft durch die pfanne wie popcorn und gibt zischende laute von sich. was nicht wirklich verwunderlich ist, da es ja zu ca. 90 % aus wasser besteht.